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- Der Weg in die Reha-Klinik
Nach einem Schlaganfall erfolgen die ersten Physio- und Ergotherapie-Maßnahmen bereits im Krankenhaus. Dieser Behandlung folgt bei Schlaganfall-Patienten meist ein Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik. Ziel der Therapien ist es, dass der Patient wieder am familiären, gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilnehmen kann.
Der Krankenhausarzt entscheidet, ob und welche Therapie erforderlich ist. Die Entscheidung sollte so früh wie möglich getroffen werden, damit der Krankenhaussozialdienst den Reha-Aufenthalt rechtzeitig einleiten kann. Ob der Patient eine stationäre oder teilstationäre Rehabilitation verordnet bekommt, hängt von der Schwere der körperlichen Einschränkungen ab, der Wohnortnähe zur nächsten vorgeschlagenen Reha-Einrichtung und letztendlich vom Kostenträger – also der Krankenkasse oder der Rentenversicherung. Die therapeutische Nachsorge geht in der Regel über drei Wochen. Ob eine eventuelle Verlängerung der Maßnahme erforderlich ist, beurteilt der Reha-Arzt.
Ein Therapieplan wird immer auf einen Patienten abgestimmt. Je nach körperlichen Einschränkungen kann der Plan folgende Maßnahmen umfassen: Physiotherapie, Ergotherapie, Massagen, Elektrotherapie, Lymphdrainage, Sprach- und Schlucktherapie, Neuropsychologie, Musik- und Kunsttherapie und therapeutische Pflege und Sozialberatung.
Vorbereitungen für den Aufenthalt in einer Reha-Klinik
- Versicherungskarte
- Personalausweis
- Rehabilitationsbewilligung
- Gesundheitsdokumente wie Allergiepass, Zuckerpass, Schrittmacherpass
- Entlassungsbericht und Vorbefunde aus Klinik und Ambulanz,
- ggf. Unterlagen von früheren Klinikaufenthalten, Röntgenaufnahmen
- Medikamente
- bereits vorhandene Hilfsmittel wie Gehstock oder Korsett
- Geld für beispielsweise Telefon, Caféteria, Zeitschriften
- (keine größeren Bargeldsummen)
- für die Pflege: Badetücher, Waschlappen (möglichst Waschhandschuh),
- Seife, Duschgel, Shampoo, Creme, Zahnputz-Zubehör, Kamm/Bürste,
- Rasierutensilien, Fön, Taschentücher
- Kleidung: Unterwäsche, Socken/Strümpfe, bequeme Freizeitkleidung,
- Strickjacke, Turnschuhe (am besten mit Klettverschluss), geschlossene Hausschuhe,
- Nachthemden/Schlafanzüge, Bademantel, Schmutzwäsche-Beutel
- Badesachen, feste Badesandalen, Badekappe
Empfehlung: Das Reisegepäck sollte einen Tag vor der Überleitung aus dem Krankenhaus in die Reha-Klinik vorbereitet sein.
Vor der Abreise aus der Reha-Klinik
- Ist alles eingepackt? Kleidung, Kulturbeutel, Schmuck, Portemonaie?
- Liegen alle medizinischen Ausweise, Unterlagen und Entlassungspapiere vor?
- Sind alle Gebühren bezahlt?





