- Fachportal Prostatakrebs
- Prostatakrebs - Was bedeutet das?
- Warum entartet das Prostatagewebe?
Wachstum und Teilung der Körperzellen sind normalerweise ein geregelter Prozess. Alte Zellen sterben ab und werden durch neue ersetzt, je nachdem wie der Körper sie benötigt. Doch manchmal entartet dieser Prozess, das Zellwachstum gerät außer Kontrolle.
Beim Prostatakrebs (Prostatakarzinom) verändern sich die Drüsenzellen und vermehren sich unkontrolliert. Das passiert allerdings sehr langsam. Die Ursachen von Prostatakrebs sind noch nicht genau bekannt.
Wer ist betroffen?
Seit Jahren nimmt die Häufigkeit von Prostatakrebs in Deutschland zu – etwa 60.000 Neuerkrankungen werden pro Jahr diagnostiziert. Wahrscheinlich ist dies in erster Linie auf die Nutzung der Früherkennung sowie auf die allgemein steigende Lebenserwartung zurückzuführen.
Durchschnittlich tritt die Erkrankung um das 70. Lebensjahr auf, in den Altersgruppen unter 50 ist das Prostatakarzinom sehr selten.
Bei vielen Patienten wird in sehr hohem Lebensalter ein Prostatakarzinom zufällig entdeckt, ohne dass dies zu einer Gesundheitsgefährdung oder einer Symptomatik geführt hätte (stummes Prostatakarzinom). Die Einflüsse, die diese stummen Formen in ein aktives Karzinom umwandeln, sind bis heute noch nicht sicher geklärt.





