Formen des Prostatakrebs

Unter einem Krebsgeschwür der Prostata verstehen Ärzte eine bösartige, unkontrollierbare Wucherung von Zellen, die ein Geschwulst (Tumor) bilden. Je nach Zeitpunkt der Diagnosestellung unterscheidet man verschiedene Formen von Prostatakrebs.

Klinisch manifestes Prostatakarzinom

Hier ist der Tumor durch die rektale Tastuntersuchung (Abtasten der Prostata durch den After) diagnostiziert.

Inzidentelles Prostatakarzinom

Bei dieser Form wird der Tumor zufällig in einer Gewebeprobe gefunden, die aus anderen Gründen (z.B. zur Abklärung einer gutartigen Prostatavergrößerung) gemacht wurde.

Latentes Prostatakarzinom

Mehr als 40 Prozent der über 50-Jährigen und 60 Prozent der über 80-Jährigen haben einen Prostatakrebs, sterben jedoch an anderen Leiden, ohne das ihnen die Prostata je Probleme bereitet hätte.

Okkultes Prostatakarzinom

Es gibt keinen Nachweis eines Primärtumors. Der Tumor macht sich erst durch seine Tochtergeschwulste (Metastasen) bemerkbar.