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Wie reagiert die Familie? Wie gehe ich damit um?
Eine Diagnose, die zunächst alles verändert: Prostatakrebs ist nicht nur für den betroffenen Mann, sondern auch für alle ihm nahe stehenden Personen eine große körperliche und emotionale Herausforderung. Mit diesem Einschnitt umzugehen, erfordert viel Kraft. Das ganze bisherige Leben wird in Frage gestellt, alle sind gezwungen, Ängste auszuhalten, die vorher ausgeblendet wurden. Eine Vielzahl von Fragen will beantwortet werden. Leider gibt es in dieser Situation kein Patentrezept oder immergültige Antworten. Jeder Mann muss für sich selbst herausfinden, wie er und seine Familie mit der Diagnose umgehen.
Informationen nehmen Ängste
Ausführliche Information und ein erstes Beratungsgespräch mit dem Arzt können viel dazu beitragen, Ängste zu nehmen. In den letzten Jahren hat sich in der Medizin viel getan, um noch bessere Behandlungserfolge zu erzielen. Werden Sie aktiv: Setzen Sie sich mit dem Thema Prostatakrebs auseinander. Informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung und Therapie.
Gespräche geben Kraft
Auch Gespräche mit Freunden und Familie können entlastend wirken. Prostatakrebs betrifft nicht nur den jeweiligen Mann sondern auch dessen Familie. Die Familie erlebt Angst, Erschrecken und Ungewissheit in gleichem Maße wie der Patient selbst. Daher ist wichtig: Niemand muss diese Fragen mit sich allein ausmachen. Im persönlichen Gespräch oder auch mit der Unterstützung von Selbsthilfegruppen kann ein individueller Weg des Umgangs mit der Krankheit erarbeitet werden. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass sich die Unterstützung durch Vertrauenspersonen positiv auf die Genesung auswirkt.
Wichtig: Hören Sie auf Ihr Gefühl. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Was Sie über Ihre Krankheit erfahren wollen, wie Sie damit umgehen und was Ihnen letztlich gut tut, entscheiden ganz alleine Sie. Jeder Mann ist anders. Jeder Krankheitsverlauf ist anders. Was für einen anderen Patienten richtig ist, muss noch lange nicht für Sie gelten.







