Prognosen

Es gibt viele Faktoren, von denen die Prognose nach einer erfolgreichen Behandlung abhängt. Tumorgröße und -ausdehnung oder Lymphknotenbefall sind hier wichtige Kennzahlen. Insgesamt hat sich die Prognose jedoch in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert. Durch die Weiterentwicklung der Medizin sind die Heilungschancen für Brustkrebs drastisch gestiegen. Und auch gegenwärtig arbeiten Forscher auf der ganzen Welt an einer Vielzahl von neuen Behandlungsformen, von denen erwartet wird, dass sie in Zukunft zu immer weiter verbesserten Heilungschancen beitragen werden.

 

Lymphknotenbefall

Die Prognose ist umso schlechter, je mehr Lymphknoten vom Krebs befallen waren - bei etwa der Hälfte aller Brustkrebsfälle ist ein Befall nachzuweisen. Hier setzen die Ärzte nach der Operation auf eine Chemo- oder Hormontherapie bzw. eine Kombination aus beidem. Damit lässt sich die Prognose verbessern. Bei vielen Brustkrebsfällen sind zum Diagnosezeitpunkt aber auch keine Krebszellen in den Lymphknoten vorhanden. Etwa 75 Prozent dieser Patientinnen werden geheilt.  

 

Andere Faktoren

Das Alter der Patientin, die Art des Tumors, seine Größe und die Aggressivität seiner Zellen sind weitere Faktoren, die die Prognose bestimmen. Brustkrebs muss daher immer individuell therapiert werden.