MRT

Die Kern-Spin-Tomographie ist eine Untersuchungsmethode, bei der Magnetfelder in elektronische Signale umgewandelt werden. Tomographie leitet sich vom griechischen Wort „tomi“ (deutsch: Schnitt) und „graphikos“ (deutsch: ein gezeichnetes Bild) ab und bedeutet Schnitt-Bild. Die Schnittbilder haben eine hohe Auflösung und können so noch detaillierter Auskunft über den Befund geben. Die Kern-Spin-Tomographie ist jedoch nur eine wertvolle ergänzende Untersuchung, die das Ergebnis der Mammographie und des Ultraschalls absichern soll. Besonders geeignet ist die Kern-Spin-Tomographie bei wiederauftretenden lokalen Befunden und bei Frauen mit Brust-Implantaten. Durch die Schnittbilder kann so gut zwischen Narben-Gewebe, Tumorgewebe oder dem Implantat unterschieden werden.

Die Nachteile der Kern-Spin-Tomographie: Die Patientin bekommt in die Vene (intravenös) ein Kontrastmittel gespritzt. Hier muss vorab geklärt sein, ob Unverträglichkeiten bestehen. Auch ist diese Untersuchungsmethode im Vergleich zu anderen sehr kostspielig und zeitaufwendig. Eine Strahlenbelastung besteht jedoch nicht.