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Die Mammographie ist eine spezielle röntgenologische Untersuchung. Sie soll Klarheit darüber verschaffen, ob es sich beim ertasteten Knoten wirklich um einen Brustkrebsbefund handelt. Unschlagbar stark: Die Mammographie kann Mikrokalk und Krebs-Vorstufen erkennen. Da die Hälfte aller Tumore gerade im Anfangsstadium Mirkokalk bildet, ist die Mammographie zur Früherkennung extrem wichtig und mit guten Heilungschancen verbunden.
Bei der Untersuchung wird die Brust zwischen zwei Glasplatten flachgedrückt, was für die Patientin nicht angenehm ist. Aber: Je dünner das zu durchstrahlende Brustgewebe ist, desto besser können Gewebeveränderungen dargestellt werden. Durch die Mammographie kann die Lage, Größe und Beschaffenheit eines Knotens abgebildet werden. Knoten von bis zu einem halben Zentimeter können so sichtbar gemacht werden. Die Mammographie sollte immer in zwei Ebenen erfolgen (d.h. eine Aufnahme von oben und eine seitlich-schräg) und von einem Spezialisten ausgewertet werden.
Der beste Zeitpunkt für eine Mammographie: zehn Tage nach dem Einsetzen der Menstruation. Zu diesem Zeitpunkt ist der Flüssigkeitsgehalt des Brustgewebes gering. Die Untersuchung liefert so ein optimales Ergebnis und ist weniger schmerzhaft für die Patientin.
Sinnvoll ist diese Untersuchung ab dem 35. Lebensjahr. Ab dem 50. Lebensjahr kann jede Frau alle zwei Jahre an einem Programm zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammographie-Screening) teilnehmen. Diese Reihenuntersuchung wird von den Krankenkassen bezahlt. Ob das Untersuchungsprogramm für Sie geeignet ist, können Sie in einem Gespräch mit dem Arzt Ihres Vertrauens klären.





