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Ein weiteres Standbein bei der Behandlung des Brustkrebses – neben der operativen und der medikamentösen Therapie – ist die Röntgenstrahlung. Sie kommt im Allgemeinen dann zum Einsatz, wenn bei der Operation die Brust erhalten werden konnte. Eine Bestrahlung ist gegebenenfalls auch nach einer vollständigen Entfernung der Brust (Mastektomie) sinnvoll, vor allem dann, wenn der Tumor nicht komplett entfernt werden konnte. Oder es werden die Lymphabflußwege bestrahlt. Ähnlich wie bei der Chemotherapie wird auch bei der Strahlentherapie bewusst das Erbgut entarteter Zellen geschädigt - Der Grund: Ihr „Reparatursystem“ funktioniert schlechter als bei gesunden Zellen. Die Folge: Strahlenschäden können nicht repariert werden; die Zellen sterben ab. In der Regel beginnt der Arzt drei Wochen nach der Operation bzw. im Anschluss an die Chemotherapie mit der Behandlung; diese dauert etwa fünf bis sechs Wochen. In dieser Zeit wird die Patientin wöchentlich fünfmal für rund zwei Minuten mit einer niedrigen Strahlendosis behandelt.





