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Progesteron und Östrogen, zwei körpereigene weibliche Geschlechtshormone, können den Brustkrebs zum Wachsen anregen. Im Labortest wird zunächst ermittelt, ob der Brustkrebs Hormonrezeptoren hat und somit zum Wachsen angeregt wird. Ist dies der Fall, so kann eine Hormontherapie bzw. eine antihormonelle Therapie durchgeführt werden. Dafür steht eine Reihe von Medikamenten zur Verfügung, deren Wirkstoffe unterschiedliche Angriffspunkte haben. Welche Hormontherapie im Einzelfall angewendet wird, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab: Hat die Patientin die Menopause noch vor sich oder liegt sie bereits hinter ihr? Handelt es sich um eine Ersterkrankung? Oder ist der Krebs nach erfolgter Behandlung erneut aufgetreten?





