Früherkennung

Kein zweiter Tumor ist in den westlichen Industriestaaten bei Frauen so verbeitet: Brustkrebs macht 20 Prozent aller Krebserkrankungen aus und ist damit der häufigste bösartigste weibliche Tumor.  Doch dank modernster Behandlungsmöglichkeiten (Operation, Chemo-, Hormon- und Strahlentherapie) haben sich die Heilungschancen in den letzten Jahren erheblich verbessert – vor allem dann, wenn eine Erkrankung frühzeitig erkannt wird. Denn: Die Früherkennung steigert die Chance auf Heilung enorm. In der Regel gilt: Eine Behandlung ist besser wirksam, wenn der Krebs früh erkannt wird. 

Was können Sie selbst tun? Jede Frau sollte einmal im Monat nach der Monatsblutung eine selbständige Abtastung der Brust und der Achselhöhlen vornehmen.  (siehe Selbstuntersuchung)

Einen Arzt sollte man aufsuchen, wenn

  • sich Knoten oder Verhärtungen in der Brust ertasten lassen,
  • man die Arme anhebt und die  Brüste dabei unterschiedlich fallen,
  • eine Brustwarze nach Innen gezogen ist,
  • Veränderungen der Haut an einer Brustwarze auftreten,
  • an einer Brustwarze blutige oder glasklare Flüssigkeit austritt,
  • eine Brust eine Rötung aufweist, die nicht abklingt.

Ab dem 30. Lebensjahr sollten Sie einmal im Jahr Ihren Gynäkologen u.a. auch zur Früherkennungsuntersuchung auf Brustkrebs aufsuchen. Hier sollten Ihre Brüste und Achselhöhlen sorgfältig medizinisch abgetastet werden. 

Darüber hinaus raten Experten Frauen ab dem 40. Lebensjahr alle 12 bis 24 Monate eine Mammographie machen zu lassen.

siehe Mammographie