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- Brustkrebs - Was bedeutet das?
- Formen von Brustkrebs
Unter einem Krebsgeschwür (Karzinom) der Brust verstehen Ärzte eine bösartige, unkontrollierbare Wucherung von Zellen, die ein Geschwulst (Tumor) bilden. In der medizinischen Fachsprache heißt Brustkrebs auch »Mammakarzinom« (vom lateinischen Wort „Mamma“, Brust). Je nach Ursprung und Ausbreitung der Erkrankung unterscheidet man verschiedene Formen von Brustkrebs.
Milchgangkrebs - das duktale Karzinom
Dieser Krebs, der rund 78 Prozent aller Mammakarzinome ausmacht, entwickelt sich vorwiegend aus den Zellen der Milchgänge. Er ist in der Mammographie und im Ultraschall gut zu erkennen, da er oft richtig feste (solide) Knoten bildet. (siehe Untersuchungsmethoden)
Läppchenkrebs - das lobuläre Karzinom
Der Läppchenkrebs macht rund 12 Prozent der Brustkrebserkrankungen aus und ist somit die zweithäufigste Brustkrebsart. Seine Heimtücke: Er breitet sich von den hauchfeinen Gangsystemen der Drüsenläppchen aus und unterscheidet sich kaum von ihnen. Der Läppchenkrebs wird daher selten ertastet. Eine besonders sensitive Diagnosemöglichkeit ist hier die Kern-Spin-Tomographie. (siehe Untersuchungsmethoden)
Duktales Carcinoma in situ (abgekürzt »DCIS«, »CDIS«)
Hier treten Krebszellen ausschließlich in den Milchgängen auf. Die Besonderheit: Dieses Brustkrebsgeschwür breitet sich nicht gleichmäßig aus. Beim Wachsen bleiben kleine Lücken, die bis zu einem Zentimeter betragen können. Man spricht in der Medizin von einer diskontinuierlichen Ausbreitung. Dieses ungewöhnliche Wachstumsverhalten muss bei Diagnose und Behandlung unbedingt beachtet werden. Handelt es sich beim Befund um ein Duktales Carcinoma in situ, ist eine Operation mit anschließender Strahlentherapie ein bevorzugtes Therapiekonzept. Zumal diese Brustkrebsform in der Regel keine Metastasen bildet.





