Was ist nach einer Hautstraffung zu beachten?
Unmittelbar nach der Hautstraffung sind Schmerzen im Wundgebiet normal. Die richtigen Medikamente verschaffen Ihnen hier meist schnell Linderung. Einige Tage nach der Operation entfernt Ihr Arzt die Drainagen und wechselt die Verbände. Je nach dem, welcher Körperbereich gestrafft wurde, verordnen wir während der nächsten vier bis sechs Wochen ein Kompressionsmieder. Es hilft, Schwellungen zu vermeiden, und fördert die Heilung. Besonders wichtig nach der Hautstraffung: Ruhe und Entspannung. Schwellungen, Blutergüsse sowie etwaige Taubheitsgefühle der Haut bilden sich in den Wochen nach der Operation meist vollständig zurück. Nach zwei bis drei Wochen zieht Ihr Arzt die nicht selbstauflösenden Fäden. Mit geeigneten Salben und Narbenmassage können Sie die Wundheilung in der Folgezeit verbessern. Vermeiden sollten Sie direkte Sonneneinstrahlung sowie übermäßige Hitze (z.B. Sauna).
Welche Risiken sind mit einer Hautstraffung verbunden?
Eine Hautstraffung ist allgemein mit niedrigen Risiken verbunden. Trotzdem sind Komplikationen nicht völlig auszuschlieβen. Sie haben in der Regel keinen Einfluss auf das langfristig gute Ergebnis. Wir besprechen dies ausführlich im Rahmen des Beratungsgespräches mit Ihnen. Für die Nachbehandlung und besonders bei Problemen stehen wir Ihnen ganztägig zur Verfügung. Folgende Probleme sind denkbar:
• Bei allen Straffungsoperationen besteht das seltene Risiko von Blutungen und Blutergüssen. Fast immer bilden sie sich von alleine zurück. Nur selten ist eine erneute Operation notwendig.
• Taubheitsgefühle im Operationsgebiet: Sie sind normale Begleiterscheinungen einer Hautstraffung und bilden sich meist in den folgenden Wochen und Monaten zurück.
• Infektionen oder Wundheilungsstörungen treten nur in Ausnahmefällen auf und können mit Antibiotika gut beherrscht werden. Auch Wundheilungsstörungen heilen in der Regel ohne zusätzlichen Eingriff aus.
• Durchblutungsstörungen: Raucher und stark übergewichtige Patienten sind besonders anfällig. Im Extremfall kommt es zum Absterben von Hautbereichen (Nekrosen).
• Narbenwucherungen (Keloide): Sie treten meist bei genetisch besonders veranlagten Patienten auf. Wir beraten Sie gerne über eine geeignete Nachbehandlung.
Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr.med. Uwe von FritschenTel: +49 (0)30/ 8102 1445 uwe.von-fritschen@helios-kliniken.de
HELIOS Kliniken Schwerin
Dr. Roland MettTel: +49 (0) 385 / 34 300 26 roland.mett@helios-kliniken.de
HELIOS Klinikum Wuppertal
Dr. med. Christian DöblerTel: +49 (0)202/ 896 3162 christian.doebler@helios-kliniken.de





