Das Vorgehen bei der Hautstraffung richtet sich nach den individuellen Wünschen und körperlichen Voraussetzungen des Patienten. Das Ziel ist immer ein natürliches und wohlgeformtes Körperbild.
Welche Arten der Hautstraffung gibt es?
Straffungseingriffe können grundsätzlich an fast allen Körperregionen vorgenommen werden. Am häufigsten ist die Bauchregion betroffen, gefolgt von Eingriffen im Brust- und Gesichtsbereich. Oberschenkel und Oberarme sind wie die Gesäßregion ebenfalls häufig Problemzonen.
Die besten Ergebnisse sind bei schlanken Patienten in guter körperlicher Verfassung zu erwarten. Meist kann ein plastischer Chirurg hier mit sehr unauffälligen Narben operieren. Bei Patienten mit größeren Fettdepots kann er die Hautstraffung auch mit einer Fettabsaugung kombinieren.
Die Bauchstraffung verbindet die Entfernung von erschlaffter Bauchhaut mit einer Straffung der Bauchmuskulatur. So kann der der operierende Chirurg eine schlanke Taille formen. Für Patienten, die radikal abgenommen haben, reicht eine Straffung der Bauchwand in der Regel nicht aus, um ein harmonisches Ergebnis zu erzielen. Hier empfiehlt sich eine zirkuläre Hautstraffung (sogenanntes Bodylift). Diese Methode beseitigt meist nicht nur den Hautüberschuss, sondern unterfüttert nomralerweise auch die Gesäßregion und hebt die seitlichen Oberschenkel an. Diese Methode führt allerdings zu längeren Narben.
Eine Gesäßstraffung kann auch als alleiniger Eingriff durchgeführt werden, häufig kombiniert mit einer inneren Oberschenkelstraffung. Der Narbenverlauf ist hierbei in der Regel sehr unauffällig in der Beugefalte versteckt.
Auch Oberarme und Oberschenkel können gestrafft werden. Wie die Narben verlaufen hängt vom Ausmass des Hautüberschusses ab. Ist der Überschuss klein, sind kurze, überwiegend quer verlaufende Narben möglich. Bei starkem Überschuss müssen längere längs verlaufende Narben in Kauf genommen werden.
Wie bereite ich mich auf eine Hautstraffung vor?
Vor der Operation sollten Sie in guter gesundheitlicher Verfassung sein. Vermeiden Sie Stress und vermeiden Sie Nikotin- und Alkoholkonsum in den 14 Tagen vor und nach der Operation. Darüber hinaus sollten Sie zwei Wochen vor der OP keine Medikamente nehmen, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Aspirin).
Wie läuft eine Hautstraffung ab?
Vor der Operation markiert der Chirurg die zu straffenden Hautzonen. Kleinere Hautstraffungen führt der Chirurg in örtlicher Betäubung und zum Teil ambulant durch. Größere Straffungen benötigen eine Vollnarkose mit stationärem Aufenthalt von einem bis mehreren Tagen. Dies gewährleistet eine optimale Nachsorge durch geschultes Personal.
Die Dauer der Operation hängt vom Ausmass der Hautstraffung ab. Bei der Oberarmstraffung liegt sie bei ein bis zwei Stunden, bei der Oberschenkelstraffung und Bauchstraffung zwischen anderthalb bis drei Stunden. Am aufwändigsten ist der Bodylift mit vier bis sechs Stunden.
Die Schnittführung richtet sich nach Ihren anatomischen Voraussetzungen und Vorstellungen. Nachdem der Chirurg das überschüssige Gewebe entfernt hat, strafft er die angrenzende Haut. Meistens legt er danach Wunddrainagen ein, damit die Wundflüssigkeit ablaufen kann. Beim Vernähen der Schnitte achten wir darauf, möglichst feine Narben zu hinterlassen.
Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr.med. Uwe von FritschenTel: +49 (0)30/ 8102 1445 uwe.von-fritschen@helios-kliniken.de
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Dr. Roland MettTel: +49 (0) 385 / 34 300 26 roland.mett@helios-kliniken.de
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