Bauchstraffung

 

Was passiert bei einer klassischen Bauchstraffung? 

Bei der klassischen Bauchstraffung macht der Chirurg einen halbmondförmigen Schnitt knapp oberhalb der Schamgrenze. Dazu kommt ein kreis- oder herzförmiger Schnitt um den Bauchnabel. Danach löst er die Bauchhaut und strafft die gerade Bauchmuskulatur. Das Ergebnis im Normalfall: Eine festere Bauchwand und eine schmalere Taille. Die gelöste Bauchdecke wird danach wieder eingepasst und überschüssige Haut entfernt. Der Nabel erhält eine neue Position in der gestrafften Bauchdecke. Zwei dünne Drainageschläuche leiten in den ersten Tagen nach der Operation das Wundsekret nach Außen. Der Sog, der dabei entsteht, sorgt gleichzeitig für ein schnelles Verkleben der gestrafften Bauchdecke mit der Bauchmuskulatur.

Zurück bleibt eine in aller Regel zarte Narbe direkt in der Bikinizone. Eine Bauchstraffung dauert ca. zwei bis drei Stunden und wird im Rahmen eines stationären Aufenthalts durchgeführt. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose.

 

Was ist eine teilweise (partielle) Bauchstraffung / Unterbauchstraffung?

Die plastische Chirurgie kennt neben der klassischen Bauchstraffung noch eine weitere Operationsmethode: die Unterbauchstraffung. Dabei ist der Einschnitt kleiner und der Bauchnabel wird nicht versetzt. Die teilweise Bauchstraffung ist ideal für die Korrektur von Narben nach Unterbauchoperationen oder einem Kaiserschnitt. Der Nachteil: Die Muskulatur wird dabei nicht mitgestrafft und Hautüberschüsse oberhalb des Bauchnabels werden nicht erreicht.

 

Wie bereite ich mich auf eine Bauchstraffung vor? 

Vor der Operation sollten Sie in guter gesundheitlicher Verfassung sein. Das heißt auch: Vermeiden Sie Nikotin- und Alkoholkonsum 14 Tage vor und nach der Operation. Darüber hinaus sollten  Sie zwei Wochen vor der OP keine Medikamente nehmen, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Aspirin).