Ohrkorrektur

 

Wie läuft eine Ohrkorrektur ab? 

Die häufigsten Ursachen für abstehende Ohren sind ein zu flacher Winkel der vorderen Ohrfalte (Anthelix) oder eine zu große Ohrmuschel (Concha).

Es gibt zahlreiche Techniken zur Ohrkorrektur. Viele von ihnen haben den Nachteil, dass der Knorpel von der Rückseite geformt wird. Daher kommt es häufig zu unharmonischen Knorpelkanten. Wir korrigieren einen zu flachen Winkel fast immer über einen verdeckten Schnitt in der äußeren Ohrfalte.  Auf diese Weise können wir mit einem feinen Diamantschleifkopf den Knorpel an der idealen Stelle schwächen und mit zarten Nähten neu formen. Danach wird die Ohrhaut zurückgelegt und der Schnitt mit feinen Nähten verschlossen. Die Narbe ist später nahezu unsichtbar.

Bei einer vergrößerten Ohrmuschel (Concha), können wir von der Rückseite aus operieren und einen Teil der Ohrmuschel verkleinern. Ist die Fehlbildung besonders ausgeprägt, sind manchmal zusätzliche Schnitte erforderlich.

Eine Ohrkorrektur-Operation dauert 1-1½ Stunden. Bei Erwachsenen und Kindern ab dem 8. Lebensjahr genügt eine Lokalanästhesie. Für jüngere Kinder empfiehlt sich eine Vollnarkose. Der Klinikaufenthalt beträgt meist 2-3 Tage.

 

Wie bereiten Sie sich am besten auf die Operation vor? 

Vor der Operation sollten Sie bzw. Ihr Kind in guter gesundheitlicher Verfassung sein. Vermeiden Sie Stress und rauchen Sie in den vier Wochen vor und nach der Operation nicht. So senken Sie das Risiko von Durchblutungsstörungen. Darüber hinaus sollten Sie zwei Wochen vor der OP keine Medikamente nehmen, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Aspirin). Bei Kindern ist darauf zu achten, dass Sie vor der Operation weder erkältet noch anderweitig akut krank sind.