Nasenkorrektur

 

Was ist nach einer Nasenkorrektur zu beachten? 

Anfangs sind leichte Schwellungen und Schmerzen im Wundgebiet normal. Eine erhöhte Schlafposition und gezielte Kühlung der umliegenden Haut verschaffen Linderung. Sie erhalten von uns effektive Schmerzmedikamente. Nach einigen Tagen entfernt der Arzt den Verband. Eine Woche später zieht er die nicht selbstauflösenden Fäden. Eventuell muss der Gips neu angepasst werden. In der Folgewoche wird er entfernt.

Seien Sie unmittelbar nach der Nasenkorrektur äußerst vorsichtig und vermeiden Sie Stöße. Putzen können Sie Ihre Nase erst einmal nicht. Darüber hinaus sollten Sie körperliche Anstrengungen vermeiden. Mit einer Nasensalbe können Sie die Heilung unterstützen. Nach zwei Wochen sind Sie in der Regel wieder arbeitsfähig.

Das endgültige Ergebnis der Nasenkorrektur steht erst nach völligem Rückgang der Schwellungen fest. Dies dauert etwa sechs Monate.

 

Welche Risiken sind mit einer Nasenkorrektur verbunden? 

Eine Nasenkorrektur ist grundsätzlich mit niedrigen Risiken verbunden. Komplikationen lassen sich jedoch nie völlig ausschließen. Im Beratungsgespräch können Sie mit Ihrem Arzt darüber offen sprechen.

Blutergüsse und Schwellungen sind normale Begleiterscheinungen einer Nasenkorrektur. Sie verschwinden nach einigen Tagen oder Wochen. Auch leichtes Nasenbluten ist kein Grund zur Besorgnis. Wenn nötig legt Ihr Arzt eine Tamponade ein, um die Blutung zu stillen. Einige Patienten klagen nach einer Nasenkorrektur über Taubheitsgefühle und ein vermindertes Geruchsempfinden. In der Regel legen sich diese Erscheinungen mit der Zeit.

Im Ausnahmefall kommt es zu einer Narbenwucherung. Wir beraten Sie über eine geeignete Nachbehandlung. Ein verstärkter Narbenzug kann zu einem Absinken der Nasenspitze führen. Nach dem Abschwellen können zuvor verdeckte, leichte Unebenheiten auftauchen. Nicht immer lässt sich das gewünschte Ergebnis erreichen.

Die Nasenspitze ist besonders anfällig für Komplikationen: Bei großporiger Haut  treten manchmal Verdickungen auf. Sie lassen sich häufig mit Medikamenten beheben. Wenn nicht, ist eine Nachkorrektur erforderlich.

Eine schiefe Nase neigt in etwa 10% der Fälle zu einer erneuten Schiefstellung. In der Regel ist sie weniger stark ausgeprägt als zuvor, machmal ist aber eine erneute Korrektur erforderlich. In äußerst seltenen Fällen führt eine Nasenkorrektur zu einer Knochen- oder Knorpelinfektion. Bei regelmäßiger Kontrolle und Nachbetreuung bleiben die Komplikationen in aller Regel ohne Auswirkung auf das langfristig gute Ergebnis.