Nasenkorrektur

 

Eine Nasenkorrektur ist ein komplexer und anspruchsvoller Eingriff, da der Chirurg Aussehen und Funktion der Nase berücksichtigen muss. Fachleute unterscheiden zwischen einer Änderung der äußeren Nasenform (Verkleinerung, Verkürzung, Begradigung, Verschmälerung oder Abtragen eines Nasenhöckers) und der Korrektur des inneren Nasengerüstes mit Begradigung der Nasenscheidewand und einer Entfernung knöcherner Verwachsungen (Septorhinoplastik). 

 

Welche Techniken kommen bei einer Nasenkorrektur zum Einsatz? 

Es gibt zwei verschiedene Methoden einer Nasenkorrektur: die offene und die geschlossene OP-Technik. Bei der geschlossenen OP-Technik verlaufen die Schnitte im Inneren der Nase. Von außen sind später meist keine Narben zu sehen. Bei der offenen Technik schneidet der Chirurg einen kleinen Zugang im Bereich des Nasenstegs. Die verbleibende Narbe ist in der Regel unauffällig. Wir beraten Sie ausführlich über die für Sie ideale Technik.

 

Was passiert bei einer Nasenkorrektur? 

Bei der Korrektur der Nasenform wird die Haut vom darunterliegenden Gerüst aus Knorpel und Knochen gelöst. Dann formt der Chirurg die Nase gemäß der vorherigen Planung. Oft ist bei einem Schiefstand der Nase nur die Nasenscheidewand betroffen. Häufig ist aber auch ein erheblich größerer Aufwand erforderlich, um das gewünschte Resultat zu erreichen.  Dies besprechen wir ausführlich nach einer Untersuchung.

Nach der Operation verbindet der Arzt die Nase und legt eine Schiene an. Bei Korrekturen der Nasenscheidewand wird meist auch eine Tamponade eingesetzt. Hat der Chirurg bei der Operation auch knöcherne Anteile der Nase korrigiert, muss der Nasengips für zwei Wochen getragen werden.

In der Regel empfehlen wir einen vier- bis siebentägigen stationären Aufenthalt. Die Betäubung und das genaue Vorgehen hängen von der Art des Befundes ab. In der Regel erfolgt der Eingriff unter Vollnarkose.

 

Wie bereitet man sich auf die Operation vor? 

Vor der Operation sollten Sie in guter gesundheitlicher Verfassung sein. Vermeiden Sie Stress und rauchen Sie in den vier Wochen vor und nach der Operation nicht. Darüber hinaus sollten  Sie zwei Wochen vor der OP keine Medikamente nehmen, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Aspirin).