Kinnkorrektur

 

Wie bereite ich mich auf eine Kinnkorrektur vor? 

Vor der Operation sollten Sie in guter gesundheitlicher Verfassung sein. Vermeiden Sie Stress und reduzieren Sie Ihren Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum in den 14 Tagen vor und nach der Operation. Darüber hinaus sollten  Sie zwei Wochen vor der OP keine Medikamente nehmen, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Aspirin).

 

Wie läuft eine Kinnkorrektur ab? 

Im Normalfall führt Ihr Arzt die Kinnkorrektur ambulant oder in einem eintägigen Aufenthalt durch. Eine lokale Betäubung reicht dazu gewöhnlich völlig aus. Wenn es gewünscht ist, kann der Eingriff aber auch unter Vollnarkose erfolgen. Er dauert in der Regel zwischen einer dreiviertel Stunde bis anderthalb Stunden.

Das Vorgehen ist bei Kinnaufbau und Kinnverkleinerung ähnlich: Der Chirurg öffnet einen kleinen Schnitt im Mundinnern und erreicht so die Kinnpartie des Patienten. Der Vorteil: Es bleiben in der Regel keine sichtbaren Narben zurück. In manchen Fällen ist dieses Vorgehen aber nicht möglich, dann verläuft der Schnitt unter dem Kinn. 

Kinnvergrößerung: Chirurgen nutzen sowohl natürliche als auch künstliche Materialien für den Kinnaufbau. Eine Option ist der Einsatz von Knochenstücken aus dem Unterkiefer. Aber auch der Knorpel aus dem Rippenbereich eignet sich für eine Kinnvergrößerung. Implantate aus Kunststoff sind jedoch das häufigste Mittel um ein zu kleines Kinn zu vergrößern und dem Unterkiefer mehr Profil zu verleihen. Sie bestehen meist aus GORE-TEX oder Silikon und werden individuell angepasst.  Bei einem weit zurückliegendem Kinn ist es in seltenen Fällen erforderlich, den Unterkiefer zu durchtrennen und als ganzes nach vorne zu verlagern. Dort befestigt ihn der Arzt dann mit feinen Schrauben.  

Kinnverkleinerung: Der Chirurg erreicht über den selben Zugang auch die Kinnspitze. Dann verkleinert er den Knochen wie vorher geplant. Das Ergebnis ist in der Regel ein formschönes Kinn, das sich harmonisch in das Gesicht einfügt.