Facelifting

 

Was ist nach der Operation zu beachten? 

Anfangs sind leichte Schwellungen und Schmerzen im Wundgebiet normal. Auch Blutergüsse lassen sich nicht immer vermeiden. Die gelegten Drainagen entfernt Ihr Arzt bald nach der Operation. Wichtig in den ersten Tagen: Ruhen Sie sich aus und lagern Sie Ihren Kopf ruhig und leicht erhöht. So heilt die gelöste Haut am besten. Feste Nahrung sollten Sie unmittelbar nach der Operation nicht zu sich nehmen. Besser ist eine leichte und weiche Kost.

Ihr Aussehen ist möglicherweise durch die Schwellungen zunächst ungewohnt. Sie bilden sich aber gewöhnlich in den folgenden Wochen zurück. Auch die Narben verblassen meist nach einigen Wochen. Die ersten Hautfäden entfernt Ihr Arzt nach fünf bis sieben Tagen. Die übrigen Clips und Fäden verbleiben noch eine weitere Woche. Danach empfehlen wir eine intensive Narbenpflege mit rückfettenden Cremes und leichter Massage.  

Das sollten Sie zunächst vermeiden: 

  • Körperliche Anstrengungen (vier bis sechs Wochen)
  • Übermäßige Wärme (z.B. Sauna)
  • Direkte Sonneneinstrahlung (einige Monate)
  • Rauchen (bis zur vollständigen Heilung der Wunden) 

Das endgültige Ergebnis werden Sie erst nach einigen Monaten beurteilen können.  Trotzdem: Im Normalfall  können Sie bereits nach einigen Tagen wieder Ihren normalen Tätigkeiten nachgehen.

 

Wie lange hält das Ergebnis des Faceliftings vor? 

Das Ergebnis eines Faceliftings ist grundsätzlich sehr dauerhaft. Den natürlichen Alterungsprozess hält die Operation aber nicht auf. Daher ist manchmal eine erneute Straffung notwendig.

 

Welche Risiken hat ein Facelifting? 

Ein Facelifting ist allgemein mit niedrigen Risiken verbunden. Trotzdem sind Komplikationen nicht völlig auszuschlieβen. Wir beraten Sie ausführlich über Ihre individuellen Risiken.

Blutergüsse und Schwellungen bilden sich meist von selber zurück. In seltenen Fällen muss Ihr Arzt eine Nachblutung durch einen kleinen Eingriff stillen. Entzündungen im Wundgebiet oder Wundheilungsstörungen sind selten. Meist stecken Risiko-Faktoren wie Rauchen oder Diabetes dahinter. Ein vorübergehendes Taubheitsgefühl im Gesicht oder am Ohr ist anfangs normal, im Ausnahmefall ist das Hautgefühl dauerhaft beeinträchtigt. Bleibende Schädigungen von Gesichtsnerven sind nahezu ausgeschlossen. Eine gelegentliche Hebeschwäche der Augenbrauen, besonders beim endoskopischen Stirnlifting, verschwindet fast immer innerhalb der nächsten Monate.