Was ist eine Gynäkomastie?
Als Gynäkomastie bezeichnen Ärzte eine Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Sie tritt sowohl ein- als auch beidseitig auf. Die betroffenen Männer entwickeln dabei einen weiblich wirkenden Brustansatz, der sich negativ auf ihr Körpergefühl und Selbstbewusstsein auswirkt. Mit einem kleinen Eingriff kann ein Chirurg in der Regel das natürlich-männliche Erscheinungsbild wiederherstellen.
Was sind die Ursachen einer Gynäkomastie?
Meist verursacht eine Störung im Hormonhaushalt die Gynäkomastie. Die Gründe dafür sind vielfältig: Am häufigsten ist eine Hormonverschiebung im Rahmen der Pubertät. Aber auch eine veränderte Leberfunktion, die Einnahme östrogenhaltiger Medikamente oder übermäßiger Alkoholkonsum stören das hormonelle Gleichgewicht. Nicht selten spielt Übergewicht eine wichtige Rolle. In äußerst seltenen Fällen ist ein Tumor der Grund für eine Gynäkomastie. Deshalb sollte zunächst eine gewissenhafte medizinische Abklärung erfolgen.
Zahlt die Krankenkasse die Behandlung einer Gynäkomastie?
Die Krankenkassen betrachten die Behandlung einer Gynäkomastie nur als erstattungsfähig, wenn eindeutig vermehrtes Drüsengewebe vorliegt und keine andere ursächliche Behandlung möglich ist. Bei einer reinen Vermehrung des Fettgewebes gilt die Operation als Verbesserung des Aussehens. Die Kosten werden dann in der Regel nicht übernommen.
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