Eigenfett-Behandlung

 

Was ist nach einer Eigenfettbehandlung zu beachten? 

Nach der Operation legt Ihr Chirurg Kühlpads auf die behandelten Körperbereiche und legt einen speziellen Pflasterverband an. Dies lindert meist Rötungen und Schwellungen im Wundgebiet. Wichtig ist, dass in den folgenden 3 Wochen die Einheilung der Fettzellen nicht durch übermäßige Bewegung im Behandlungsgebiet gestört wird. Sie sollten daher auf Sport und körperliche Anstrengungen verzichten, da diese die Hautdurchblutung stark anregen. Darüber hinaus sollten Sie in den ersten vier Wochen nach der Operation direkte Sonneneinstrahlung meiden.

 

Welche Risiken sind mit einer Eigenfettbehandlung verbunden? 

Auch bei medizinisch optimaler Einspritzung sind Schwellungen, blaue Flecken und Rötungen nicht auszuschließen. Meist verschwinden diese jedoch nach kurzer Zeit von alleine. Hautunebenheiten und Konturdefekte sind oft die Folge einer Aufnahme (Resorption) des eingepflanzten Eigenfetts oder eines unregelmäßigen Anwachsens der Fettzellen. Eine gewisse Menge des eingebrachten Fettgewebes wird innerhalb der ersten Wochen vom Körper abgebaut. Aus diesem Grund wird in der Regel eine Überfüllung vorgenommen, die zunächst als störend empfunden werden kann.

Seltene Komplikationen sind Verhärtungen durch abgestorbene Anteile des eingespritzten Gewebes. Hier kann eine Nachbehandlung erforderlich sein. In seltenen Fällen müssen Unebenheiten durch eine erneute Eigenfetttransplantation ausgeglichen werden. Entzündungen sind meist mit Antibiotika ausreichend zu behandeln.