Was passiert bei einer Brustverkleinerung?
Bei einer Brustverkleinerung entfernt der Chirurg überflüssiges Haut- und Brustgewebe und formt die Brust neu. Die Schnittführung richtet sich dabei nach Ihren körperlichen Voraussetzungen: Der Schnitt verläuft immer um die Brustwarze herum und senkrecht zur Brustfalte. Bei größeren Brüsten oder stark erschlafftem Hautmantel verlängert der Chirurg den Schnitt in die natürliche Brustfalte. Das Ergebnis ist eine L- oder umgekehrt T-förmige Narbe.
Die Brustverkleinerung wird immer mit einer Bruststraffung kombiniert. Zunächst erfolgt die Verkleinerung des Drüsengewebes auf die vorher festgelegte Größe. Größere Ungleichheiten zwischen beiden Seiten können hierbei meist ausgleichen werden. Nach der Neuformung des Drüsenkörpers strafft der Chirurg den überschüssigen Hautmantel, verkleinert die Brustwarze und bringt sie mitsamt Nerven und Blutgefäßen in eine neue Position. Dieses Vorgehen sichert in der Regel die Empfindsamkeit Ihrer Brust und meist sogar die Fähigkeit zu Stillen.
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose im Rahmen eines stationären Aufenthaltes. Die Operation dauert meist zwei bis drei Stunden. Häufig werden kleine Drainagen eingebracht, die Gewebeflüssigkeit aus der Wunde ableiten. Je nach Art des Eingriffs ist mit einem Klinkaufenthalt von drei bis acht Tagen zu rechnen.
Wie bereite ich mich am besten auf eine Brustverkleinerung vor?
Vor der Operation sollten Sie in guter gesundheitlicher Verfassung sein. Vermeiden Sie Stress und reduzieren Sie Ihren Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum in den 14 Tagen vor und nach der Operation. Darüber hinaus sollten Sie zwei Wochen vor der OP keine Medikamente nehmen, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Aspirin). Eine weitere Empfehlung: Je nach Alter und persönlichem Risiko sollten Sie vor der Brustverkleinerung eine Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) oder Ultraschalluntersuchung durchführen lassen.
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