Was sind Gründe für eine Brustverkleinerung?
Übergroβe Brüste sind oft eine Belastung für Körper und Seele. Sie verursachen Haltungsschäden, Verspannungen, Rücken-, Kopf- und Nackenschmerzen. Auch Schnürfurchenbildung durch den BH und chronische Entzündungen in den Unterbrustfalten sind mögliche Folgen. Die negativen Auswirkungen reichen tief in das Privat- und Berufsleben der betroffenen Frauen: Ihre Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und ihr Selbstwertgefühl leidet. Eine Brustverkleinerung kann hier möglicherweise helfen.
Wann zahlt die Krankenkasse eine Brustverkleinerung?
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Brustverkleinerung nur dann, wenn sie medizinisch notwendig ist. Ob das der Fall ist, klären wir durch eine eingehende Untersuchung und erstellen Ihnen ein fachärztliches Attest. Werden bei der Brustverkleinerung mindestens 500 Gramm Haut-, Fett- und Drüsengewebe entnommen, gilt die Operation in der Regel als medizinisch notwendig. In letzter Zeit weigern sich die Krankenkassen zunehmend die Kosten für eine Brustverkleinerung zu übernehmen und verweisen auf andere Therapiemöglichkeiten (z.B. Krankengymnastik, Gewichtsreduktion). Bei Grenzfällen sollten diese Möglichkeiten bereits ausgeschöpft sein.
Was müssen Sie im Vorfeld klären?
Die Brustverkleinerung verändert die Größe und Form Ihrer Brüste auf Dauer. Sprechen Sie deswegen im Vorgespräch offen mit uns über Ihre Erwartungen. Bei der Auswahl des geeigneten Operationsverfahrens spielen individuelle Faktoren, wie die Brustgröβe und -form, die Brustwarzenposition, eine mögliche Ungleichheit zwischen den Brüsten (Asymmetrie) und die Gewebebeschaffenheit eine Rolle. Entscheidend: Der Arzt muss Ihnen eine realistische Vorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen der Brustverkleinerung vermitteln. Das Ideal ist eine natürlich-straffe Brust, die mit Ihrem individuellen Körperbild harmoniert.
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